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Sandelholz und Sandalore

Sandelholz –

Bei der traditionellen Herstellung der Parfümöle in Ägypten werden die Essenzen der Pflanzen in Trägeröle gegeben. Dies ist zum einen der Haltbarkeit wegen und zum anderen entfaltet sich durch die Verdünnung das ganze Spektrum des Duftes.

Für die meisten Öle dient hochwertiges Jojobaöl als Trägersubstanz, da es geruchsneutral ist. Für das Sandelholzöl (Santalum Album) – Oleoresin – wird, laut Gamal Abd El Sami Zaki, Kokosöl als Trägeröl verwendet. Das entsprechende Trägeröl unterstützt die Eigenschafen der jeweiligen Pflanze. Die Konsistenz dieses Öls ist dickflüssiger als die der anderen Chakrenöle.

Der Duft ist holzig-weich, balsamisch-süß und trotzdem leicht und sehr angenehm. Es ist ein Unisex-Duft, wie die meisten der Öle. Traditionell angewendet unterstützt Sandelholz unsere Intuition und harmonisiert die Vorgänge, die damit verbunden sind. Es wirkt wohltuend in Stress-Situationen; lässt uns auf mentaler Ebene zur Ruhe kommen.

Auch beim Sandelholz gibt es unterschiedliche Duftnoten; je nachdem wo das Sandelholz herkommt.

Sandalore

Sandalore hingegen ist ein synthetischer Duft mit Sandelholznote.

Wissenschaftler der Ruhr-Uni Bochum entdeckten Riechrezeptoren in den äußeren Hautschichten. Diese Rezeptoren sind nicht mit dem Riechzentrum im Gehirn verbunden und doch reagieren sie auf den synthetischen Sandelholzduft „Sandalore“. U. a. wurde der in der Haut vorkommende Duftrezeptor OR2AT4 untersucht, wobei herausgefunden wurde, dass dieser Rezeptor auf Sandalore anspricht. Laut den Forschern soll der aktivierte Rezeptor in der Hautzelle einen kalziumabhängigen Signalweg anstoßen; dies soll bewirken, dass sich Hautzellen vermehrt teilen. Das sind Vorgänge, die üblicherweise die Wundheilung verbessern. Trotzdem sollte man verantwortungsbewusst mit konzentrierten Duftstoffen umgehen, vor allem da noch weitere Forschungen zu diesem Thema notwendig sind.

Wie Prof. Lesch (Physiker)  in seiner Sendung von November 2016 (siehe Blog-Beitrag) sagte, ist es zum Teil noch geheimnisumwittert wie wir riechen. Dazu sei eine quantenmechanische Erklärung nötig.

Um einen passenden Duft zu finden, können wir zwei Möglichkeiten wählen. Zum einen zeigt uns natürlich unsere Vorliebe, also Intuition, für welchen Duft wir uns entscheiden. Jedoch sollten wir nicht Düfte von vornherein komplett ausschließen, weil wir den Geruch als unangenehm empfinden. Dies gilt speziell für die Chakrenöle. Denn exakt diese Abneigung kann uns einen Hinweis darauf geben, dass in diesem Bereich unbewusste Blockaden und Muster vorhanden sind.

Die Parfüm- und Duftöle müssen nicht auf die Haut aufgebracht werden, um ihre Wirkung zu entfalten.